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Zu Besuch in Hohenpeißenberg

Dieses Jahr konnten einige Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Stadtbergen zu einer speziellen Atemschutzstrecke nach Hohenpeißenberg fahren.

Peißenberg

Jeder Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr muss einmal im Jahr erfolgreich eine spezielle Atemschutzstrecke durchquert haben. Bei solchen Strecken soll die Fitness der Feuerwehrmannes geprüft werden. Enge Gänge, Hitzeräume und das Retten von Puppen sollen einen Extremeinsatz eines Atemschutzgeräteträgers simulieren.

 

Normalerweise werden diese Pflichtbegehungen bei der Berufsfeuerwehr in Augsburg absolviert, die in der Südwache eine solche Strecke vorweisen kann.
Die Feuerwehr Stadtbergen geht zusätzlich zu den Begehungen in der Berufsfeuerwehr auch zu anderen Peißenberg GruppenfotoStrecken. So war es dieses Frühjahr die Atemschutzstrecke auf dem Gelände der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie in Hohenpeißenberg.

Diese Strecke ist mit einer Normalen nicht zu vergleichen.

“Diese Strecke verlangt schon alles von einem ab, bei der Hälfte war ich schon fix und fertig” Selbst Sportler kommen hier an ihre Grenzen, wie einer nach dem Durchgang sagte.

Bei der Strecke wird der Atemschutzträger mit Gegebenheiten konfrontiert, die eine normaler Mensch vermeiden würde. In der Strecke ist zum Beispiel ein 4m langes Rohr eingebaut, bei dem man das Ende nicht sieht. Das Rohr ist so eng, das Teamarbeit angesagt ist. Hinten muss einer drücken und vorne einer ziehen.

 

Nach der Übung wurde schließlich die verbrauchte Energie dem Körper wieder zugeführt. Nach einer kurzen Besichtigen des Hohenpeißenbergs (siehe Foto) ging es schließlich zum Einkehr in einen Biergarten.

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