Die 24-Stunden-Übung der Jugendfeuerwehr Stadtbergen
Die Jugendfeuerwehr
Stadtbergen führte dieses Jahr zum dritten Mal eine so
genannte 24-h-Übung durch. Wie auch ich den Jahren 2006
und 2007 befanden sich die Mitglieder der
Jugendfeuerwehr zusammen mit den Kräften der Wasserwacht
Stadtbergen einen ganzen Tag lang im Feuerwehrgerätehaus
und warteten auf die zahlreichen und realistisch
simulierten Übungseinsätze.
Der Tagesplan sah ab 08.00 Uhr morgens Dienstbeginn mit
Einführung und Frühstück vor. Der erste Einsatz lies
nicht lange auf sich warten: um 08.56 Uhr wurde der LKW
zu einer Ölspur alarmiert. Bis mittags standen
Arbeitsdienste und Ausbildungen auf dem Plan. Die Zeit ab 13.00 bis 16.00 Uhr
teilte sich in Freizeit, Praxisausbildung und
Dienstsport. In der ersten Schicht waren Dinge wie z.B.
ein Wassernotdienst, sowie eine ausgelöste
Brandmeldeanlage aufgrund eines PKW-Brands im
Außenbereich der Fa. Phönix, zu bewältigen.
Um 16.00 Uhr war Schichtwechsel, sodass jeder
Jugendliche bei der Übung möglichst viele verschiedene
Aufgaben mit Lerneffekt erleben konnte. Nach dem sich alle
Kräfte auf ihrem neuen Fahrzeug eingefunden haben, stand
um 16.08 Uhr ein Chemieunfall in der Parkschule
Stadtbergen auf dem Plan. Zu diesem Übungseinsatz
rückten sämtliche Kräfte aus, sodass der Einsatz gut
verlaufen konnte. Kaum eingerückt musste das LF1 der FF
Stadtbergen erneut ausrücken, diesmal zu einem
gemeldeten Mülltonnenbrand in der Sheridan-Kaserne. Um
kurz nach halb acht rückten die Kräfte zur
Schachtrettung im Außenbereich des Hallenbads
Stadtbergen aus. Der nächste Einsatz für alle Kräfte war
eine Personensuche im Wald. Eine der beiden vermissten
Personen konnte mittels Suchkette lokalisiert werden,
die andere mittels Wärmebildkamera. Vor dem letzten
Schichtwechsel wurde die Wasserwacht zu einer hilflosen
Person in Wohnung alarmiert. Die verschlossene Türe
führte zur Nachalarmierung der Feuerwehr. Nach Öffnung
der Türe wurde die Person mittels DLK gerettet. Die
letzte Schicht bis 08.00 Uhr morgens hielt zahlreiche
Kleinalarme, wie in der Realität, für das KlaF, sowie
das LF1 bereit. Neben diesen Einsätzen gab es einen
PKW-Brand, einen Verkehrsunfall mit eingeklemmten
Personen, sowie die Abschlussübung, einen Garagenbrand
in der Sheridan-Kaserne zu bewältigen.
Nach den letzten Einsätzen wurden das Gerätehaus, sowie
sämtliche Fahrzeuge gereinigt und die
Einsatzbereitschaft wieder hergestellt.
Nachdem alle zusammen anpackten, konnte auch diese
letzte Hürde bewältigt werden.
Bei den Nachbesprechungen gab es Lob sowohl von
Jugendwart Lukas Hensold, Kommandant Martin Rusch,
stellv. Kommandant Andreas Schnell, als auch von KBM
Jürgen
Breu für die Jugendfeuerwehr Stadtbergen. Gelobt wurde
die hohe Motivation, das gute Zusammenarbeiten und die
gemeinsame Vorgehensweise bei der gesamten 24-h-Übung.
Die gesamte Übung war auch dieses Jahr wieder ein voller
Erfolg.
